Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie und Provinzialrömische Archäologie
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Italische Terra Sigillata aus Iuvavum/Salzburg

italtssalzburg2013 und 2014 sowie erneut seit 2018 fördert die Eleonora-Schamberger-Stiftung (München) die Dokumentation und Auswertung der italischen Terra Sigillata aus Iuvavum/Salzburg. Iuvavum war das bedeutendste städtische Zentrum im Nordosten der römischen Provinz Noricum. Der Bestand an italischer Terra Sigillata aus der Stadt umfasst mehr als 1000 Fragmente. Er bietet somit eine aussagefähige statistische Basis für die Beurteilung der wesentlichen Fragestellungen des Projektes. Dabei soll einerseits die frühe Entwicklung der Siedlung bzw. der Siedlungsbeginn untersucht werden. Ein Vergleich des Spektrums der italischen Sigillata aus Iuvavum mit jenem zeitgleicher städtischer Zentren in der Nachbarprovinz Raetia ermöglicht auf der anderen Seite Überlegungen zu wirtschaftsgeschichtlichen Aspekten hinsichtlich der Belieferungsstrukturen und der Absatzmärkte der großen Sigillatawerkstätten in Mittel- und Norditalien.

Kooperation mit dem Salzburg Museum

Literatur:

• P. Karnitsch, Sigillata von Iuvavum (Salzburg). Jahresschr. Salzburger Mus. Carolino Augusteum 16, 1970, 3–197.

• N. Heger, Zum Beginn der römischen Besiedlung von luvavum (Salzburg). Ungedr. Diss. (Salzburg 1971).

• N. Heger, Frührömische Amphoren aus der Stadt Salzburg (Mozartplatz 4). Bayer. Vorgeschbl. 51, 1986, 131–161.

• W. K. Kovacsovics, Iuvavum – Zum Beginn und zur Entwicklung der römischen Stadt im 1. Jahrhundert. In: G. Precht/N. Zieling (Hrsg.), Genese, Struktur und Entwicklung römischer Städte im 1. Jahrhundert n. Chr. in Nieder- und Obergermanien. Kolloquium vom 17. bis 19. Februar 1998 im Regionalmuseum Xanten. Xantener Ber. 9 (Mainz 2001) 227–244.